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Fossen and so much more

Norwegen! Ein Land zum Träumen. Wasserfälle, Stabkirchen, Schnee, Gletscher und verträumte Häuser. Einige dieser 'Fossen' stürzen bis zu 800 Meter in die Tiefe. Oft ist der Anfahrtsweg sehr beschwerlich und wir fragten uns so manches Mal, ob sie spinnen, die Norweger. Natürlich sehen wir uns die Streckenbeschreibungen vorher an, sie sind klar struktuiert, grün bedeutet einfach, blau dagegen schwieriger bis hin zu rot, also nur für erfahrene Kletterer. Schon die erste grüne Strecke bringt uns an die Grenzen des Machbaren und so manches Mal drehen wir um oder beißen uns bis zur Erschöpfung durch. Aber davon später mehr auf http://mienhuus.de. Die Stabkirchen, von denen es heute nur noch 28 gibt von einstmals über 1000, sind hölzerne Kirchen, die als Stabbau konstruiert wurden. Der Stabbau ist ein Tragwerk aus senkrecht stehenden Masten. Diese hier, in Borgund stammt aus dem Jahre 1150. Sie ist zwar nicht die größte, aber sicherlich eine der am besten erhaltenen Stabkirchen in Norwegen. Stabkirchen wurden im Baukastensystem ohne Metallschrauben oder -nägel zusammengesetzt: Auf einem Steinfundament liegt ein Rahmen aus schweren Holzbalken. Solide Eckpfosten wurden in geschickter Klammertechnik mit dem Rahmen verzahnt, senkrechte Planken im Nut und Feder. Innen sind die meisten Stabkirchen recht schlicht gehalten und wirken etwas düster. Weitaus heller ist es schon in den höheren Lagen, so ab 1000 Metern wird es richtig interessant. Selbst in den Sommermonaten liegt hier reichlich Schnee. Kein Wunder, dass es in Norwegen so viele Wasserfälle gibt. An so manchen Tagen, insbesondere wenn es mal richtig warm wird, gibt es Warnungen vor Überschwemmungen, Der Nigardsbreen ist einer dieser Gletscher, die wir besuchen. Wieder einmal verspricht der Weg dorthin eine 'grüne' Strecke, leicht zu laufen. Doch wir müssen über Felsen, durch Felsspalten und und teilweise an einem Seil die Steigung hochziehen. Ich frage mich, welche Farbe wohl eine für Nichtnorweger einfache Strecke haben müsste. Klar, wenn man den Gletscher erreicht hat, ist es leicht, aber das tröstet uns nicht. Als wir den Gletscher erreichen, sind wir ein wenig erstaunt. Auf den Prospekten sah er größer aus. In der Tat hat sich der Nigardsbreen im Laufe der Jahre von 1899 bis 1972 um 2,4 km zurück gezogen. Den Rückweg haben wir mit dem Boot gemacht, diese Tour enpfanden wir als wirklich 'grün'. Viele Orte ähneln einander, das Land erstreckt sich über eine große Fläche. Manchmal scheint es, als sei alles nur durch Tunnel verbunden. In der Tat zählen wir auf unserer Rückfahrt nach Bergen 50 Tunnel, einige kosten Maut. Noch ein Wort zu den Maut- und Fährengebühren. Alles läuft hier digital - im Gegensatz zu Deutschland. Nachdem wir uns bei autopass.no angemeldet hatten, wurden uns alle Gebühren, sogar die Fährverbindungen automatisch vom Konto abgebucht. Alle Abenteuer und Erlebnisse gibt es demnächst auf Highlands and Islands - Schottland und Norwegen

In weiter Ferne

Die Corona-Zeit, es ist einfach kein Ende in Sicht. Jedenfalls nicht in Großbritannien. Es sieht alles sehr nach Planlosigkeit aus, was da so von der Insel kommt.

Da wird vom 'Freedom-Day' geredet und am nächsten Tag sieht man Menschenmassen dicht an dicht an den Stränden Englands, die Kneipen werden full-time geöffnet.

Nein, wir trauen der Sache nicht, die Zahlen der Corona-Statistik sprechen einfach dagegen, nach Großbritannien, insbesondere nach unserem geliebten Schottland zu fahren.

Was bleibt da noch? Norwegen ist in Planung, gebucht hatten wir vor Jahren und dann mussten wir immer wieder verschieben. Allerdings hat Schleswig-Holstein unter Voraussetzungen geöffnet. Also buchten wir Amrum, ist ja auch eine Insel.



Natürlich gilt auch hier die Maskenpflicht für alle...



Unser Cottage befindet sich direkt an der Oberen Wandelbahn, wir hatten dasselbe Cottage schon vor Jahren gebucht.



Von hier aus haben wir beste Aussicht auf Sonnenuntergänge und das Meer...

Der Wind ist noch ein wenig frisch, da wir die Insel ja bereits kennen, unternehmen wir lange Strandspaziergänge...



Es tut gut, nach all diesen Lockdown und eingeschränkten Reisen endlich wieder Meeresluft zu schnuppern.



Die Wellen und ihr Plätschern begleiten uns Kilometer weit.



Weiter geht es auf die Bohlenwege nach Norddorf, wo uns in dem dortigen Kino der Film 'Dune' erwartet.



Was ja auch ganz gut zu dieser Insel passt, nach ausgiebigen Essen geht es zurück.



Natürlich fällt der Rückweg ein wenig schwer,nach dem guten Essen, aber 10 Kilometer bei diesem Wetter sind durchaus zu schffen.





Noch ein paar Kilometer über Dünen. Der Wind ist hier natürlich weitaus schwächer, aber es wird heiß.



Gerade noch rechtzeitig, denn ein Regenschauer kündigt sich an.

Diese Reise war zwar kurz, hat uns aber etwas Energie für den Alltag gegeben.

Auch hat sich inzwischen die Norwegen-Reise angekündigt. Dieses Mal wird es klappen, nur noch wenige Woche und es geht in die unvergleichlich schönen norwegischen Berge. Klar, auch Schottland ist super, aber das muss noch ein wenig warten.

Last year of Boris

Es ist fast ein Jahr her, dass Großbritannien sich wirtschaftlich aus der EU verabschiedete. Die regale sind leer und der Weg zur eigenständigen Handelsnation ist noch lang. Ich wette, Johnson wird das Jahr 2022 nicht als Premierminister beenden.

Es wirkt wie eine Ironie der Geschichte, dass auch Donald Trump die Folgen des Brexits spürt. Der frühere US-Präsident hatte den britischen EU-Austritt bejubelt und verteidigt. Nun leidet auch sein Luxus-Golfhotel Trump Turnberry in Schottland. Der Jahresbericht liest sich wie eine Zusammenfassung der Brexit-Sorgen: fehlende Arbeitskräfte wegen eines Mangels an EU-Beschäftigten, dafür höhere Kosten wegen gestiegener Zoll- und Transportgebühren.

Brexit

Zehntausende EU-Bürger warten auf Aufenthaltsrecht und genau das sind die Probleme vieler Unternehmen, europäischer wie britischer, ein Jahr, nachdem Großbritannien am 1. Januar 2021 auch wirtschaftlich die Bande mit der EU gelöst hat. Teurer und aufwendiger: Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht eine Branche ihre Brexit-Sorgen publik macht. Zuvorderst merkt es der britische Arbeitsmarkt. Weit mehr als eine Million freie Stellen gibt es dort.

Doch worüber Finanzminister Rishi Sunak jubelt, sorgt in Supermärkten, an Tankstellen und auf Bauernhöfen für Probleme. Weil billige Arbeitskräfte aus EU-Ländern wie Polen, Rumänien oder Litauen wegbleiben, da seit dem Brexit hohe Gebühren für Arbeitsvisa fällig werden, fehlen nun Lastwagenfahrer - Regale und zeitweise Zapfsäulen blieben leer, Nachschub fehlte. Schweinebauern mussten Tausende gesunde Tiere keulen, weil in den Schlachthöfen zu wenig Metzger arbeiten. 200.000 EU-Bürger sind Schätzungen zufolge dauerhaft abgewandert. Jetzt im Januar 2022 wird sich die Situation noch einmal verschärfen, da weitere Übergangsfristen auslaufen: Britische Importeure müssen jetzt ohne Zeitverzögerung Zollerklärungen mit Ursprungszeugnis der Waren vorlegen und den Zoll zahlen. Ansonsten werden die Waren nicht ausgeliefert. Ab Juli 2022 wird Großbritannien auch bei Lebensmitteln, Tierprodukten und Pflanzen Gesundheitszeugnisse kontrollieren.

Um Lücken zu stopfen, erteilt die Regierung immer wieder neuen Berufsgruppen Ausnahmen für Arbeitsvisa. Das Wort "Brexit" aber scheint in der Downing Street auf dem Index zu stehen. Premierminister Boris Johnson und sein Kabinett streiten regelmäßig ab, dass der EU-Austritt für die Probleme verantwortlich ist. Vielmehr beharren sie darauf, dass Großbritannien wie viele andere Länder von den Pandemie-Folgen getroffen werde. An einer Brexit-Aufarbeitung habe die Regierung kein Interesse, sagt Ulrich Hoppe, Chef der Deutsch-Britischen Handelskammer in London.

Die Wirtschaftskraft leidet, doch im Gegenteil wird den Bügern jede positive Nachricht als Resultat des Brexits und der Freiheit vom regulativen Rahmenwerk der EU suggeriert. Dabei gäbe es einiges zu diskutieren. Der bilaterale Handel mit der EU ist längst eingebrochen. Die Denkfabrik Center for European Reform hat errechnet, dass der britische Warenhandel im Oktober 2021 um 15,7 Prozent oder 12,6 Milliarden Pfund (knapp 15 Mrd Euro) niedriger war als er im Falle eines britischen Verbleibs im EU-Binnenmarkt und in der Zollunion gewesen wäre. Das wirkt sich auf die Wirtschaftskraft aus. Die Aufsichtsbehörde Office for Budget Responsibility (OBR) kommt zu dem Schluss, der EU-Austritt werde das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um vier Prozent verringern. Heruntergebrochen bedeutet das laut AHK-Chef Hoppe, dass jeder Brite ein Jahr länger arbeiten muss. "Der Brexit ist ein verdammter Albtraum", schimpft ein Verantwortlicher einer wichtigen englischen Hafenstadt hinter vorgehaltener Hand.



Ein Jahr Brexit-Realität hat Spuren in der Volkswirtschaft hinterlassen. Im Januar 2021 endete die Übergangsfrist des Brexit. Seither wird Großbritannien von der EU als Drittland behandelt. Das hat im Handel zu mehr Formularen und Grenzkontrollen geführt und zum Arbeitskräftemangel. Spätestens seit die Briten im Sommer um Sprit an den Tankstellen anstehen mussten und die Regale wegen Lieferschwierigkeiten mager bestückt waren, lässt die Begeisterung für den Brexit deutlich nach. Die Versprechungen des Premierministers sind nicht aufgegangen. Die Nachverhandlungen um technische Details des Nordirland-Protokolls gehen nur langsam voran. Brexit-Minister Lord David Frost war kurz vor Weihnachten zurückgetreten. Seit der Brexit-Abstimmung im Jahr 2016 ist nun Außenministerin Liz Truss die siebte Person, die mit der EU bessere Konditionen im Handel zwischen Großbritannien und Nordirland erzielen soll. Sie hat immerhin 70 Handelsabkommen mit ehemaligen EU-Handelspartnern unterzeichnet. Neu verhandelt wurde auch ein Abkommen mit Japan, das gegenüber den EU-Vereinbarungen aber keinen Vorteil hat. Verträge mit Neuseeland und Australien steuern nach Aussagen des UK Trade Policy Observatory langfristig nur einen marginalen Beitrag von 200 bis 500 Millionen Pfund zur Wirtschaftskraft des Landes bei, beunruhigen jedoch gleichzeitig britische Landwirte wegen des Imports von billigem Lammfleisch. Auch deshalb behilft sich die Regierung oft mit Gesten. So gilt die traditionelle Eichmarke Crown Stamp, von der EU verboten, wieder als Maß. Ebenso wird die ausschließliche Kennzeichnung von Lebensmitteln mit alten Gewichtseinheiten wie Pfund und Unzen gestattet. Doch über die Grenze geblickt, erschwert Bürokratie weiterhin das Miteinander: "Überwiegend sehen Verbände und Unternehmen die EU-Nachfolger von EU REACH (UK REACH) und dem CE-Kennzeichen (UKCA) als große Doppelbelastung, bleibt doch die EU ein wichtiger Absatzmarkt", stellt Außenhandelsexperte Lehnfeld fest.

Die EU hatte im Oktober 2021 Maßnahmen angekündigt, mit denen die Zollerklärungen im Handel zwischen Großbritannien und der Provinz Nordirland halbiert werden können. Trotz eines harten Tons zum Auftakt hat Truss durchschimmern lassen, dass die britische Regierung zu Kompromissen bereit ist. Johnson scheint nach Berichten der Tageszeitung The Times von seiner Maximalforderung abzurücken, dass der Europäische Gerichtshof gar keinen Einfluss auf die Auslegung des Nordirland-Protokolls haben soll. Die Gespräche gehen also weiter.

Weiterhin nehmen britische Haushalte kaum wahr, dass die Energiepreise in Großbritannien stärker als in Kontinentaleuropa gestiegen sind, weil Großbritannien nicht mehr Mitglied des EU-Energiemarktes ist und daher nicht an dem – oft den Preis senkenden – Energiehandel innerhalb der EU teilnehmen kann.

Gleichzeitig ging das Versprechen, mit der Kontrolle der eigenen Außengrenze das Flüchtlingsproblem in den Griff zu bekommen, nicht auf. Flüchtlinge nahmen nach der hermetischen Abriegelung des Eurotunnels den Seeweg. Auch wenn das Drama der ertrunkenen Menschen im November Schlagzeilen machte: Dieses Jahr kamen fast 30.000 Flüchtlinge mit oft gut ausgestatteten Schlauchbooten über den Kanal, woran die britische Regierung – trotz deftiger Zahlungen an Frankreich – kaum etwas ändern kann. Dabei hat Johnson die Strukturen der Partei zugunsten konservativer Hardliner verändert, was außerhalb der EU leichter zu bewerkstelligen ist: Das Einwanderungsgesetz wurde drastisch verschärft, Asylverfahren wurden erschwert, das Demonstrationsrecht eingeschränkt, die Macht der Polizei ausgeweitet. Im nächsten Jahr hat Justizminister Dominic Raab die Aufgabe, Großbritannien aus dem direkten Einflussbereich des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte zu lösen. Gleichzeitig wird die Pressefreiheit eingeschränkt, vermeintliche Staatsgeheimnisse zu veröffentlichen. Den Richtern wird damit gedroht, dass die Regierung gesetzliche Regelungen plane, mit denen sie politisch störende Urteile im Nachhinein "korrigieren" könne.

Und die Schotten?

«Der Brexit hat die Ausgangslage völlig verändert. In Schottland haben 68 Prozent der Leute für den Verbleib in der Europäischen Union gestimmt. Die Schotten votierten für Weltoffenheit, während die englischen Konservativen «Rule Britannia» gesungen, «take back control» skandiert und den Leuten erzählt haben, dass dank dem Brexit jede Woche 350 Millionen Pfund in den nationalen Gesundheitsdienst fliessen würden. Das waren alles populistische Lügen, um Rechtsnationalisten und Schwachköpfe bei Laune zu halten», findet Moffat deutliche Worte.

Die Schotten seien dagegen nicht so leichtgläubig. Nicht ohne Grund hätten sie das Penicillin und die erste Glühbirne erfunden. Er wolle damit keinesfalls sagen, alle Engländer seien Schwachköpfe. Seine Frau sei eine Engländerin. Tatsache sei jedoch, dass eine Mehrheit der Schottinnen und Schotten (gemäss aktuellen Umfragen sind es genau 51.3 Prozent) das Gefühl habe, in einer englischen Kolonie zu leben.

Schottland

Was macht eigentlich der Plan mit der Unabhängigkeit?

Schottland denkt nach dem Brexit über die Unabhängigkeit nach. Boris Johnson könnte ein Referendum untersagen. Entscheidend dürfte die Wahl am 6. Mai werden.

Zurzeit ist die Unabhängigkeitsbewegung durch die regierende SNP stark im Parlament in Edinburgh vertreten. Dort verfügt die Partei über 61 von 129 Sitzen, mehr als doppelt so viel wie die auf Platz zwei liegenden Konservativen.

Voraussichtlich wird die SNP sogar noch an Stärke zulegen: Für die schottischen Parlamentswahlen im Mai prognostizieren Meinungsforscher ihr nunmehr 72 Sitze und somit die absolute Mehrheit. Sollte dies geschehen, so versprach Sturgeon, werde sie Premier Johnson eine Volksabstimmung abringen – und sie notfalls auch ohne seine Einwilligung durchführen.

Warten wir also auf den Mai!

Neues aus Schottland

Es sieht weiter nicht gut aus und wir werden uns alle wohl in Geduld fassen. Der Fährverkehr nach Newcastle ausgesetzt bis einschließlich 20.Mai 2020, ebenso wie andere Fähren. Wobei das natürlich nur ein vorläufiges Datum nach Einschätzung der jetzigen Entwicklung ist.

Schottland hat zur Zeit 5.950 bestätigte Fälle, der erste Fall wurde am 1. März bekannt. Es wird davon ausgegangen, dass die tatsächliche Anzahl bei mehr als 500.000 Fällen liegt. Bisher sind 550 Todesfälle bekannt.

Bisher wurden 29.903 Menschen getestet.
- 24.313 davon waren negativ
- 5.950 davon waren positiv
- 550 positiv geteste verstarben

Hier die aktuellen Zahlen von der Schottischen Regierungsbehörde:

Health board

Total confirmed cases to date

People in hospital (confirmed or suspected)

People in intensive care (confirmed or suspected)

Ayrshire and Arran

376

126

15

Borders

189

62

6

Dumfries and Galloway

179

61

7

Fife

356

129

10

Forth Valley

324

97

7

Grampian

261

77

13

Greater Glasgow and Clyde

1387

590

69

Highland

148

55

7

Lanarkshire

707

257

30

Lothian

856

262

36

Orkney

5

*

*

Shetland

43

*

*

Tayside

753

123

8

Eileanan Siar (Western Isles)

6

*

*

Golden Jubilee National Hospital 7 *

Please note numbers are by location of hospital, not residence.

* = less than five.

Es wird also noch einige Zeit dauern, bis wir wieder solche Bilder sehen werden:

Ijmuiden/Amsterdam

Immer wieder ein spannender Moment: die Abfahrt Ijmuiden/Amsterdam.

DFDS Kabine

Endlich in der Kabine!

Newcastle, Port of Tyne

Geschafft, wir sind am Port of Tyne bei Newcastle.

Neues vom Brexit

BREXIT einfach erklärt:

GB: Wir wollen ein Einhorn.
EU: Einhörner gibts nicht - ihr könnt ein Pony haben.
GB: Wir haben abgestimmt. Das Pony wollen wir nicht.
EU: Ein Pony oder gar nichts.
GB: Wir haben abgestimmt. Gar nichts wollen wir nicht.
EU: Ihr habt es noch nicht verstanden, oder?
GB: Wir brauchen mehr Zeit zum Nachdenken.
EU: Über das Pony oder über das gar nichts?
GB: Wir wollen ein Einhorn.

Schade auch, DFDS

Bisher waren die Anfahrten nach Schottland über die Strecke Amsterdam-Ijmuiden nach Newcastle eine angenehme und problemlose Fahrt.

Leider hat sich das nun geändert. Bei unserer letzten Buchung wollten wir die gewohnten Schiffe KING SEAWAYS und die PRINCESS SEAWAYS nehmen. Die Online-Buchung erlaubte das auch.

Doch bei der Kabinenwahl gab es den ersten Reinfall. Die so angenehme Commodore Class wurde nicht mehr erwähnt. Eine Rückfrage bei DFDS ergab folgendes:

Ja, sie können gerne buchen, aber wir wissen nicht, welche Kabine sie dann kriegen.

Aha, und warum nicht? Diese Aussage machte uns stutzig. Was ist da also los?

Nun, DFDS plant den Einsatz neuer Fähren, dabei handelt es sie um zwei ausgediente Schiffe aus Italien. Diese bieten zwar mehr Platz für Passagiere, PKWs und LKWs, aber deutlich weniger Komfort. Es handelt sich um die Schiffe Moby Aki (2.080 Passagiere) und Moby Wonder. Da diese 15, bzw. 19 Jahre alt sind, kann man nicht wirklich von neuen Schiffen sprechen. Gebaut wurden diese Fähren 2001 in Süd Korea. Hier ein Bild der 'Aki':

Welcher Schottland-Liebhaber fährt mit solchem Schikimiki Schiff? Welcher Schottland-Liebhaber fährt mit solchem Schikimiki Schiff?


Bisher konnte man auf der King (1.400 Passagiere) und auf der Princess (1.250) von jedem Deck aus ins Freie und Aussicht und Meeresluft genießen. Das kann auf den neuen Schiffen nur noch vom Oberdeck aus geschehen. Mehr Passagiere bedeuten somit ein fröhliches Gedränge an dem einzigen Aussichtsdeck. Wir können uns also über viele mit Händtüchern reservierte Sitzgelegenheiten freuen. Berichte von Passagieren auf der Moby-Linie bestätigen das.

Ebefalls noch nicht entschieden wurde, ob es ein ORCA-Aussichtsdeck an Bord geben wird oder einen Entertainmentbereich. Die von DFDS angekündigten Aussagen über geräumigere Kabinen wurden durch vorliegende Reiseberichte nicht bestätigt. Wer gerne mal einen Blick auf die geräumigeren Kabinen haben will, kann hier gucken: Ganz ehrlich, ich habe die Kabinen auf der King und Princess als geräumiger in Erinnerung.

Commodore Kabinen und Swimmingpool wird es ebenso wenig geben wie eine Elektroladestationen auf dem Autodeck.

Angesichts dieser traurigen Aussichten bei der Anfahrt und den Ungewissheiten des Brexit werden wir vorläufig auf weitere Reisen auf die Britische Insel verzichten. Statt dessen geht es nach Norwegen (Bericht folgt).

Die King und die Princess wurden übrigens an Moby Lines verkauft. Das könnte ein verdammt schlechtes Geschäft für DFDS werden wenn die Passagiere wegbleben.

News from Scotland

Latest Poll: Majority across Britain back second Scottish independence vote A majority of people across Great Britain support the idea of a second Scottish independence referendum, a poll has found. 45% of people in England, Scotland and Wales believe the Government should allow a second referendum on the issue of Scottish independence, while 30% were against the idea. Never!

Ausgegebenen Anlass: Wales

Nun hat sich also der Ober-Brexiter Boris Johnson eine richtig dicke Nase bei der Nachwahl in Breson/Wales geholt. Es ist also an der Zeit, mal etwas über Wales zu schreiben.

Dieses Brecon liegt übrigens fast auf der Höhe von Oxford, im Brecon Beacons National Park. Sicherlich ein schönes Gebiet, doch uns zieht es nach Snowdonia, wo es diese berühmte Snowdon Mountain Railway gibt und nördlich davon soll es auch diesen berühmten Bahnhof mit dem längsten Namen der Welt geben, walisisch und somit für uns unaussprechlich.

Nach einigem Suchen Entscheiden wir uns für die Halbinsel Anglesey - einer ehemaligen Druideninsel - und in dem Ort Llanddona finden wir ein erstklassiges Cottage - Hen Efail. Von diesem Hauptquartier aus starten wir unsere Ausflüge.
Als erstes geht es gleich nach Llanfairpwll oder wie es richtig heißt: Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch
Llanfair...
Eine kleine, beschauliche Stadt wie so viele andere in Wales die aber eben diesen Bahnhof besitzt.
Bahnhof
Natürlich gibt es hier einen netten Shop in dem man so ziemlich alles kaufen kann, was auch nur entfernt mit dem Bahnhof zu tun hat.Postkarten sind immer gut, wir nehmen ein paar.
Shop
Ein Schuhmacher dachte sich im 19. Jahrhundert den Zungenbrecher aus, um das damalige Dorf für den Handel attraktiver zu machen und die Eisenbahngesellschaft dazu zu bewegen, an der Hauptstrecke London–Manchester–Holyhead einen Bahnhof zu bauen. Der ursprüngliche Name war Llanfair.
South Stack Lighthouse Weiter geht es nach Holy Island und es warten ein langer Marsch auf uns.... nämlich zum South Stack Lighthouse.

Zugegeben, der Weg ist weit und es in Serpentinen abwärts, es ist heiß und der Weg lang. Immerhin weht eine kühle Brise vom Meer herüber.
South Stack
Leuchttürme und Burgen, das sind hier die wichtigsten Anlaufpunkte und folgerichtig folgt nun eine Burg. Wir finden sie in Beaumaris.
Beaumaris
Beaumaris Castle - die Burg wurde nie ganz fertiggestellt, ist ansonsten aber gut erhalten. Es ist ein Vergnügen von einem Turm zum nächsten zu steigen.
Beaumaris Es ist sehr still und ruhig hier, nur das Gekreische der gierigen Möwen durchreißt hin und wieder die Idylle.
Beaumaris Aussicht Im Hintergrund ist die sog. 'Menaistrasse' der Irischen See und in etwa 60 Kilometern befindet sich Liverpool.

Und es geht weiter, richtig, nun kommt wieder ein Leuchtturm, Penmons Lighthouse und es beginnt mit Ruinen, doch die kleine Kirche ist noch erhalten:
Penmon Church
Penmon Lighhouse, auch Trwyn Du Lighthouse liegt am östlichen Zipfel von Anglesey, kurz vor Puffin Island.
Puffin Island
Das Wetter ist zwar nicht sonderlich trocken, aber es pass einfach zu der Stimmung hier.
Penmon beach
Kein Leuchtturm, keine Burg, das nächste Ziel ist die Twr Mawr Lighthouse auf Llanddwyn Island.
Brücke Nachdem wir den 'Farmers Market' von Anglesey als recht überschaubar befunden hatten, ging es über einige Umwege auf diese faszinierende Brücke.
Bridge

Die Menai Suspension Bridge ist eine Kettenbrücke zwischen der Insel Anglesey und dem Festland von Wales. Sie verbindet die Orte Bangor und Menai Bridge. Vor der Fertigstellung der Brücke 1826 existierte eine Fährverbindung bzw. der Fußweg durch das Watt bei Niedrigwasser, um auf die vorgelagerte Insel zu gelangen.
Railway
Dann kommt es endlich zum eigentlichen Zweck und somit zum Highlight dieser Reise: Snowdon Mountain Railway! Wir hatten im Vorwege schon viele Berichte und Reportagen darüber studiert. Immer wieder war von Nebel, Regen und schlechter Sicht die Rede. Also warteten wir zwei Wochen lange, bis die Wettervorhersage stimmte, dann buchten wir.

Llanberis begrüßte uns mit exzellentem Wetter. Wir parken den Wagen am Anfang der Stadt und machten noch einen kleinen Rundgang.

Es ist wie erwartet recht frequentiert an der Llanberis Railway Station, ohne Reservierung läuft hier nichts.
Train
Mal ganz ehrlich, solche Waggons hat man doch schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen....
Lllanberis
Ein freundliches Hinweisschild erinnert daran, dass man sich am Ziel nicht zu lange aufhalten solle, da es nach 30 Minuten Aufenthalt an der Spitze des Mount Snowdan wieder mit der Bahn zurück geht. Zu Fuß ist der Rückweg rin wenig lang....
Train
Wie schon erwähnt ist es voll und viel Bewegungsfreiheit bietet der Wagon wirklich nicht.
Snowdon
So manches Mal muss der Zug scharf anhalten, wenn hin und wieder eines der kriminellen Schafe auf die Gleise hüpft.
Train
Die Aussicht ist natürlich der helle Wahnsinn, zum Glück lässt sich das kleine Fester neben mir öffnen...
Train Snowdon Railway
Mit Gegenverkehr hatten wir hier eigentlich nicht gerechnet, aber es gibt ihn....

Aber auch das geht routiniert vonstatten...
runners
Manchmal sind auch Fußgänger auf den Gleisen. Kein Wunder, denn auf den steinigen Gehwegen läuft es sich nicht sehr gut. So manchen optimistischen Radfahrer sehen wir zu Fuß weitergehen und sein Rad schieben.

Viele Seen zwischen den Bergen, die Zeugen des vergangenen Winters....

Ein gigantischer Blick ins Tal, der See Lyn Padam, an dem Llanberris liegt, ist zu sehen.

Wir merken, dass es höher geht, ein leichter Druck auf den Ohren.
Snowdon Mountain
Dann haben wir unser Ziel erreicht. Wir haben nun eine halbe Stunde Zeit, um die letzten Meter auf die Spitze des Berges zu steigen oder eine Postkarte einzustecken, da es hier die begehrten Snowdon Railway Mountain Stempel gibt.
Trains
Der eine Zug fährt gleich los, der andere wird auf uns warten....

Die Spitze ist erreicht, höher geht es hier nicht.
seagul
Mir wären natürlich ein paar Adler im Hintergrund lieber gewesen als diese ordinären Möwen....
Train back
Der Zug wartet nicht, es geht zurück ins Tag.
back
Der Rückweg dauert genauso lange wie der Aufstieg. Schade eigentlich und so geht es gemächlich wieder zurück.

Unterwegs halten wir und nehmen zwei Wanderinnen mit, von deinen eine sich den Knöchel verstaucht hat-

Die Wanderinnen werden verstaut und es geht weiter.

Sicherlich einer der kleinsten Haltestellen des Landes....

Das Tempo ist nicht wirklich hoch, aber ich denke, alle sind froh diese Strecke fahren zu dürfen. Nun ist es auch nicht mehr weit bis zur Station.
Sihn
Und wohin nun? Wie wäre es mit einer Burg, zum Beispiel Caernarfon in Gwynedd?
Caernafon
Caernarfon ist eine sogenannte 'Walled Town' und so treten wir ein.

Viele kleine Cafés, doch unser Ziel ist natürlich die Burg...
Caernafon
Caernafon liegt eingebettet zwischen der Menai Street (der Meeresenge, die das walisische Festland von der Insel Anglesey trennt) und dem Snowdonia Gebirge.Es gilt als das eindrucksvollste aller Waliser Castles.

Alles gut gepflegt hier, viele Besucher und dennoch nicht überlaufen.

Der Ausblick auf die Stadt ist einfach nur geil.

Rund 90 % des jährlichen Einkommens des Landes wurden für diese Bauarbeiten verschleudert, von einem gewissen Eduard I.
Es ist schon faszinierend, man kann stundenlang laufen und findet doch immer wieder neue Wege und Gänge.

Für den Besuch dieses Castles sollte man schon einige Stunden einplanen.

Nach einigen Stunden haben wir vieles gesehen und bis auf einige Ecken alles abgegrast, aber die Füße wollen nicht mehr so richtig. Wir besuchen noch eine Ausstellung im Keller um uns ein wenig abzukühlen, dann haben wir genug.
Bridge
Nicht vergessen sollte man die Aber Swing Bridge, eine Fußgängerbrücke die zu einem Park führt.
Mini pub
Auf dem Rückweg kommen wir an dem angeblich kleinsten Pub in Wales vorbei.
Hole in the Wall
Intressanter Straßenname...
beach
Zum Abschluss geht es noch einmal an einen Traumstrand und zu einem Leuchtturm in der Nähe von Newborough.
Crosses
Es ist eine einsame und beeindruckende Gegend. Der Twr Mawr Lighthouse auf Llanddwyn Island ist nun in Sichtweite.
light
Dann ist es geschafft, das war der letzte Leuchtturm auf unser Reise. Wenn man auf Wildnis, Kargheit und ein paar Midges verzichten kann, ist es hier in Wales ein bisschen wie in Schottland.

Besuch in Oxford

Dieser Besuch war schon lange geplant, denn wer kommt bei dem Namen Oxford nicht ins Schwärmen? Natürlich denkt man sofort an Inspektor Lewis und Harry Potter. Insbesondere Inspektor Lewis mit seinem Kollegen Heatherway haben hier gedreht.

Schließlich ist es eine berühmte Universitätsstadt mit noch berühmteren Bauten. Es war ein Glücksfall und ein Akt der Einsicht, dass während des 2. Weltkrieges sich die englische und die deutsche Seite geeinigt hatten, Heidelberg und Göttingen und auf der britischen Seite Cambridge und Oxford nicht anzugreifen oder gar zu zerstören.
Inspector Lewis
Aufmerksame Leser erkennen sofort, dass diese eines der Drehorte des Inspektor Lewis ist...
Oxford
Eine der vielen, viele Universitäten in dieser Stadt, das Merton College.
University
Hier im Christ Church College Student zu werden ist nicht einfach... und nicht preiswert.
gestrenger Aufpasser
Auch als Besucher ist es nicht einfach, hier hereinzukommen. Überall lungern gestrenge Aufpasser, dass auch kein Unbeteiligter hier hereinkommt, ohne nicht mindestens 7 Britische Pfund zu löhnen.
Oxford Drehorte reinschleichen
Es sei denn, man nutzt einen Moment der Unachtsamkeit des englischen Höllenhundes aus und schleicht sich einfach als jemand hinein, der tut, als ob er dazugehört. Die Kamera sollte man in solchen Momenten natürlich versteckt halten.
Panorama
Hier entstand so manche Szene für die Filme von Inspektor Lewis
Students
Immer wieder laufen einem Studenten in ihrer urtypischen Bekleidung über den Weg. Studenten mit einer weißen Nelke am Revers werden noch 'graduiert', die mit einer rosa Nelke stehen vor dem Examen. Cycles Natürlich gehören zu dem Stadtbild eine ähnliche Menge an geparkten Fahrrädern wie beispielsweise in Münster....
Wen juckts? Mit den Verboten wird es nicht so genau genommen.
Lewis Heatherway
Durch diese Gasse müssen sie kommen: Inspektor Lewis und Assistent Heatherway.
Corner
Dieser Ort kam recht oft in den Einstellungen der Lewis-Filme vor.
Inspektor Lewis Oxford Drehort
Übrigens braucht man schon einige Geduld, bis auch dieser Drehort der Inspektor Lewis Filme für einen Moment mal menschenleer ist.
Inspector Lewis Oxford Drehort
Leider kommt Inspektor Lewis an diese Tag nicht um die Ecke...
Oxford Studium
Ubrigens kostet ein Bachelor Studium in dieser Stadt etwa 12.500 € im Jahr.
Lewis Oxford Drehort
In den Diskusionrunden während des Studium kommt es übrigens nur auf die Selbstdarstellung an. Argumente sind nicht gefragt. Da viele englische Politiker von hier stammen, lässt uns verstehen, warum es auf der Insel so läuft wie es zur Zeit läuft.
Harry Potter Oxford Drehort
Selbst wenn man den Weg in eines dieser Gebäude geschafft hat, kommt man unweigerlich vor diese hinderlichen Schilder wie: no entrance. Ein Tipp: einfach das Schild umdrehen und weitergehen, schließlich will man ja was sehen.
Harry Potter Oxford Drehorte
Falls man beabsichtigt, alle Gebäude legal zu betreten, sollte man schon ein wenig Kleingeld mitnehmen, um die teilweise horrenden Eintrittsgelder zu bezahlen. Etwas mehr als 100 Pfund sollten knapp reichen.
Inspektor Lewis Stelle Film
Erinnert sich jemand an diese Stelle? Sie wurde in einem der Inspektor Lewis Filme mehrfach gezeigt.
Oxford Drehort Potter Lewis In der Nähe des Oriel College...
Inspektor Lewis Botanischer Garten Drehort Oxford
Auch hier im botanischen Garten wurde so mancher Lewis-Spot gedreht.
Inspektor Lewis Drehort Corner Heatherway
Auch hier kamen leider weder Lewis noch Heatherway um die Ecke...
Harry Potter Brücke Drehort Oxford
Die 'Bridge of Sighs' ist der Seufzerbrücke in Venedig im Jahre 1914 nachempfunden und verbindet die Gebäude des Herford College. Hier wurden Teile eines Harry Potter Films gedreht.
Harry Potter Drehort Auch hier am Herford College fanden Filmaufnahmen statt. Harry Potter Oxford Bibliothek Teile der Harry Potter Filme wurden auch im Queens College gedreht.
Spannende Ecke Viele spannende Ecke gibt es hier...
Studentenwohnungen In allen Colleges gibt es Wohnungen für Studenten, was ja auch sinnvoll ist, denn die bezahlbaren Wohnungen in dieser Universitätsstadt werden in der Regel an Touristen vermietet.
Themse
Dieser berühmte Fluss fängt hier recht klein bei Oxford an: die Themse.

Independence - Scotland against Brexit

Wir hatten einen kurzen Wochend-Trip nach Edinburgh geplant. In der Morrison Street hatten wir eine Wohnung gemietet. Das Ziel dieses Wochenend-Trips war es, ein echtes Schwert in der 'Tartan Weavin Mill' an der Royal Mile zu kaufen. Es war ein wunderbares Wetter, um solch ein Schwert zu holen. vorbei am Castle.... Edinburgh Castle Wir wurden auch schnell fündig. Auf dem Weg zurück wollten wir noch zu Mary King's Close, doch die nächste Führung war erst in 2 3/4 Stunden. Wir hatten uns schon über das große Polizeiaufkommen und einige Absperrungen gewundert, doch auf dem Weg vorbei am Castle kamen uns tausende Leute mit schottischen Flaggen entgegen. Es wurden mehr und mehr. Ein fantastisches Erlebnis! Sie sind eben echte Europäer, die Schotten! Von allen Seiten kamen sie... Ein paar Kilometer weiter kam die Nachhut: Motorräder mit schottischen Flaggen. Danach folgten Autokorsos. Es ging so weiter bis in die späte Nacht. Es war, als wenn halb Schottland auf den Beinen, bzw. Rädern war. Hoffentlich hat dieser riesige Protest geholfen, diese unsinnige Brexit-Entscheidung wenigstens für Schottland rückgängig zu machen!

Cape Wrath

Cape Wrath ist ein Kap im nördlichen Schottland. Das Kap stellt den nordwestlichsten Punkt der Insel Großbritannien dar. Der Name Cape Wrath stammt vom altnordischen Wort für "Umkehrpunkt". Hier soll ein Leuchturm stehen, den Robert Louis Stevenson konstruiert hat. Wir wollen uns das mal ansehen.

Die Überfahrt beginnt in Keodale, am Kyle of Durness - nicht weit von Durness entfernt. Hier muss in ein Boot umgestiegen werden. Die Überfahrt dauert werniger als 10 Minuten.

Nun geht es mit einem Bus weiter über sehr holperige Straßen. Der Busfahrer erzählt, dass sie selbst für die Instandhaltung der Straße zuständig sind. Das glauben wir gerne.
Zwischendurch jede Menge Schlaglöcher....

Doch besser schlecht gefahren als gut gelaufen. In der Tat treffen wir einige am Wegesrand, die das Geld für den Bus sparen und die Meilen eben zu fuß gehen.

Dann sind wir da.

Endlich! 2010 wollten wir uns schon einmal auf den Weg dorthin machen...

Ein gigantischer Ausblcik...

und steile Abgründe...

Nach kurzem Auffenthalt geht es zurück. In der Ferne sehen wir Faraid Head.

Ein paar Robben, die sich im Kyle of Durness herumtreiben...

Dann geht es zurück.

John o’ Groats

Heute geht es an die Nordwestspitze Schottland, nach John o’ Groats. Vorbei an Castle Varrich..
Dann haben wir sie gefunden: die ersten Puffins!

Old Man of Storr

Eine lila-farbene Bushaltestelle, es gibt noch viele alte Telefonzellen hier...
Ein kurzer Stopp in Portree.
Schon aus der Ferne ist der 'Alte Mann* gut zu erkennen.
Der Aufstieg dauert fast eine Stunde... Der Old Man of Storr sieht etwas müde aus. Vielleicht liegt das an den vielen Touristen hier... Weiter geht es zu Kilt Rock. und zum Schluss nach Duntulm Castle.