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Independence - Scotland against Brexit

Wir hatten einen kurzen Wochend-Trip nach Edinburgh geplant. In der Morrison Street hatten wir eine Wohnung gemietet. Das Ziel dieses Wochenend-Trips war es, ein echtes Schwert in der 'Tartan Weavin Mill' an der Royal Mile zu kaufen. Es war ein wunderbares Wetter, um solch ein Schwert zu holen. vorbei am Castle.... Edinburgh Castle Wir wurden auch schnell fündig. Auf dem Weg zurück wollten wir noch zu Mary King's Close, doch die nächste Führung war erst in 2 3/4 Stunden. Wir hatten uns schon über das große Polizeiaufkommen und einige Absperrungen gewundert, doch auf dem Weg vorbei am Castle kamen uns tausende Leute mit schottischen Flaggen entgegen. Es wurden mehr und mehr. Ein fantastisches Erlebnis! Sie sind eben echte Europäer, die Schotten! Von allen Seiten kamen sie... Ein paar Kilometer weiter kam die Nachhut: Motorräder mit schottischen Flaggen. Danach folgten Autokorsos. Es ging so weiter bis in die späte Nacht. Es war, als wenn halb Schottland auf den Beinen, bzw. Rädern war. Hoffentlich hat dieser riesige Protest geholfen, diese unsinnige Brexit-Entscheidung wenigstens für Schottland rückgängig zu machen!

Cape Wrath

Cape Wrath ist ein Kap im nördlichen Schottland. Das Kap stellt den nordwestlichsten Punkt der Insel Großbritannien dar. Der Name Cape Wrath stammt vom altnordischen Wort für "Umkehrpunkt". Hier soll ein Leuchturm stehen, den Robert Louis Stevenson konstruiert hat. Wir wollen uns das mal ansehen.

Die Überfahrt beginnt in Keodale, am Kyle of Durness - nicht weit von Durness entfernt. Hier muss in ein Boot umgestiegen werden. Die Überfahrt dauert werniger als 10 Minuten.

Nun geht es mit einem Bus weiter über sehr holperige Straßen. Der Busfahrer erzählt, dass sie selbst für die Instandhaltung der Straße zuständig sind. Das glauben wir gerne.
Zwischendurch jede Menge Schlaglöcher....

Doch besser schlecht gefahren als gut gelaufen. In der Tat treffen wir einige am Wegesrand, die das Geld für den Bus sparen und die Meilen eben zu fuß gehen.

Dann sind wir da.

Endlich! 2010 wollten wir uns schon einmal auf den Weg dorthin machen...

Ein gigantischer Ausblcik...

und steile Abgründe...

Nach kurzem Auffenthalt geht es zurück. In der Ferne sehen wir Faraid Head.

Ein paar Robben, die sich im Kyle of Durness herumtreiben...

Dann geht es zurück.

John o’ Groats

Heute geht es an die Nordwestspitze Schottland, nach John o’ Groats. Vorbei an Castle Varrich..
Dann haben wir sie gefunden: die ersten Puffins!

Old Man of Storr

Eine lila-farbene Bushaltestelle, es gibt noch viele alte Telefonzellen hier...
Ein kurzer Stopp in Portree.
Schon aus der Ferne ist der 'Alte Mann* gut zu erkennen.
Der Aufstieg dauert fast eine Stunde... Der Old Man of Storr sieht etwas müde aus. Vielleicht liegt das an den vielen Touristen hier... Weiter geht es zu Kilt Rock. und zum Schluss nach Duntulm Castle.

Shin Falls

Weiter geht es über Bonar Bridge
Bonar Bridge nach Lairg und zur alten Eisenbahnbrücke bei Carbisdale Castle
zu unserem nächsten Zwischenstopp: Shin Falls
Dann vorbei am Kyle of Tongue erreichen wir...
Durness

In die Highlands

Nach ein paar Stunden ist es vor uns: Amsterdam, wir sind gleich da! Das Boarding beginnt schon kurz nach 14.00 Uhr und auch das Dinner Buffet ist nicht mehr weit... Dank 'Commodore Class' kommen wir schnell von Bord und somit dauert der Zoll auch nicht lange. Gespannt sind wir nun auf die neue 'Queensferry' Bridge bei Inverness. Dann erreichen wir unseren ersten Stopp: Pitlochry. Leider gibt es die kleine Spielhölle nicht mehr - schade. Weiter geht es richtig Norden.

Sie sind schon da!

Ab Mai verlassen die Puffins den Atlantik und beginnen mit der Brutzeit. Wir waren eigentlich zu früh an der Nordküste. Bei John o'Groats an der Nordostspitze Schottlands fanden wir den ersten....
Der erste Puffin in diesem Jahr

Auf gehts!

Norwegen liegt lange zurück und Schottland ist (endlich) wieder dran. Nichts gegen Norwegen, wirklich nicht. Es war wunderschön, atemberaubend. Aber es fehlte etwas, etwas, das es nur in Schottland gibt - dieses Wilde, Rauhe und doch zugleich Herzliche. Auch die Norweger waren nett, aber es fehlte die Herzlichkeit der Schotten. Wer schon einmal in einer schottischen Kneipe war, weiß, was ich meine ;-) Es steht einiges auf dem Programm: es geht los in Pitlochry, dann rauf nach Cape Wrath und dann die Küste entlang. Anschließend runter und eine Tour mit der letzten drehbaren Autofähre der Welt (richtig, die auf Skye). Das letzte Highlight wird dann Courour sein - der höchst gelegene Bahnhof Schottlands. Ab nächsten Monat ist dieser Blog wieder live dabei!

Im Nirgendwo - Haukelister Fjellstue

Es geht aufwärts...
Norway In 1000 Metern Höhe wartet der nächste Halt auf uns:
Fossen Ein Ort namens Haukeliseter Fjellstue
Fjellstue Dieser Ort wurde einst für die Arbeiter geschaffen, die diese Straße quer durch Norwegen bauten.
Fjellstue Heute ist sie eine Station für Bergsteiger und Abenteurer.
Vor der Tür Viel Luxus gibt es hier nicht, die Temperaturen sind nur knapp über Null. Ausblick aus der Hütte

Die Stabkirche bei Heddal

Unterwegs kamen wir auch an der größten Stabkirche Norwegens vorbei.
Stabkirche Heddal Sie befindet sich bei Heddal
Stabkirche Heddal Es gab einst in Norwegen rund 750 Stabkirchen. Heute sind es noch 30.
Heddal Immer wieder werden wir an Keltische Knoten aus Schottland erinnert.
Celtic Dann geht es weiter...
Heddal